Kreativität und der Verstand – oft stehen sie sich im Weg. Ich kenne das nur zu gut: Jahre der Planung, Kontrolle, Perfektion. Alles muss durchdacht, logisch nachvollziehbar und auf jede Eventualität vorbereitet sein. Doch heute Morgen wurde mir gezeigt, dass es auch anders geht.
Frieda, meine Hündin, diktiert das 21-seitige Skript für meinen ersten Tierkommunikationskurs. Kapitel für Kapitel, flüssig und inspiriert. Ich musste nur schreiben. Keine Planung, keine Korrektur, keine Perfektion. Und doch entstand etwas Großartiges – strukturierte Inhalte, die didaktisch passen und gleichzeitig lebendig sind.
Es war ein Moment der Erkenntnis: Wenn wir den Verstand loslassen, wenn wir uns auf Impulse einlassen, können wir Großes erschaffen. Manchmal blockiert uns Perfektionismus, manchmal verhindert zu viel Kontrolle, dass wir unser Potenzial entfalten. Doch wenn wir zulassen, dass Kreativität jenseits des Verstandes wirkt, entsteht Magie.
Die Lektion dieses Morgens ist klar: Vertrauen ins Sein, Vertrauen in den Moment, Vertrauen in die eigenen Impulse. Das gilt nicht nur für Tierkommunikation, sondern für jedes kreative Projekt, jede Idee, jeden Moment, in dem wir etwas erschaffen wollen.
Heute Abend werden die Teilnehmer diese Magie selbst erleben. Für mich selbst ist es eine Erinnerung daran, dass Loslassen nicht nur befreiend ist, sondern auch Türen zu vollkommen neuen Möglichkeiten öffnet – zu Inspiration, Freude und Verbindung.

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