Wenn Zähne gezogen werden müssen – Ein Blick auf unsere Tiere
In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass bei mehreren Tieren in meinem erweiterten Umfeld Zähne gezogen werden mussten. Nicht nur ein kleiner Eingriff, sondern teils komplette Zahnsanierungen oder gar Total-OPs. Besonders betroffen: Pferde, Hunde und Katzen – mal nur die Schneidezähne, mal das gesamte Gebiss.
Das wirft Fragen auf: Wie kann es dazu kommen, dass die Zähne nicht mehr halten? Warum wollen sie nicht im Kiefer bleiben?
Die Antworten sind so vielfältig wie die Tiere selbst. Manchmal liegt es an der Genetik: Bestimmte Rassen, wie etwa Bulldoggen, haben aufgrund ihrer Kieferform ohnehin schon mit Unruhe im Mundraum zu kämpfen. Andere Male spielen äußere Faktoren eine Rolle – falsche zu weiche unnatürliche und zuckerhaltige Ernährung -Fruchtsäuren. Und ja, auch Zucker kann eine Ursache sein (doch dazu im nächsten Beitrag mehr).
Was mich berührt hat: Trotz aller Sorgen der Besitzer haben sich die Tiere meist schnell arrangiert. Selbst ohne Schneidezähne konnten sie weiterhin fressen, leben, spielen – vielleicht sogar besser als zuvor, weil der ständige Schmerz endlich weg war.
Und auch für die Menschen war es oft eine Erleichterung. Klar: Schuldgefühle sind normal. Doch viel wichtiger ist, was danach geschieht. Wenn der „böse Zahn“ draußen ist, kann endlich Ruhe einkehren – im Tier und im Menschen.
Zähne ziehen ist keine Niederlage. Es ist oft der Anfang von etwas Neuem.
Und es hat immer eine Ursache, nach der man suchen kann- am besten rechtzeitig bei kleinen Anzeichen…
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