Was schenkt man einem Pferdemenschen, der eigentlich schon alles hat?

Wer einen Pferdemenschen beschenken möchte, kennt das Problem vermutlich ziemlich gut.

Halfter? Schon vorhanden.
Putzzeug? Meist ebenfalls.
Leckerli? Nett, aber schnell weg.
Noch eine Tasse mit Pferdespruch? Vielleicht eher nicht.

Und dann steht wieder ein Geburtstag, Weihnachten oder ein anderer besonderer Anlass vor der Tür und die Frage lautet:

Was schenkt man einem Pferdemenschen, der eigentlich schon alles hat?

Die schönsten Geschenke sind oft gar nicht die größten oder teuersten. Sie zeigen vielmehr:

Ich weiß, was dir wirklich wichtig ist.

Und für viele Pferdemenschen ist das eben nicht irgendein Hobby.

Es ist dieses eine Pferd.
Die gemeinsame Zeit.
Der Stallalltag.
Die kleinen Fortschritte.
Die besonderen Momente.
Und manchmal auch die Tage, an denen man genauer hinschauen möchte.

Ein Geschenk, das länger bleibt als der Moment des Auspackens

Genau deshalb liebe ich Geschenke, die nicht einfach nur hübsch aussehen, sondern später noch etwas bedeuten.

Ein Pferdetagebuch gehört für mich inzwischen ganz klar dazu.

Denn es begleitet nicht nur einen einzigen Geburtstag.

Es begleitet 99 gemeinsame Tage.

Tag für Tag können Wetter, Fütterung, Bewegung, Stimmung, Besonderheiten und kleine gemeinsame Erlebnisse festgehalten werden.

Und irgendwann entsteht daraus etwas, das viel wertvoller ist als ein klassisches Geschenk:

eine Erinnerung an gemeinsame Pferdezeit.

Warum gerade Pferdemenschen so schwer zu beschenken sind

Pferdemenschen sind häufig sehr speziell ausgestattet.

Sie haben Lieblingsmarken, Lieblingsfarben und feste Vorstellungen davon, welches Halfter, welche Bürste oder welcher Strick zu ihrem Pferd passt.

Ein funktionales Geschenk kann deshalb schnell danebenliegen.

Was dagegen fast immer passt, ist etwas Persönliches.

Etwas, das nicht vorgibt, wie man sein Pferd halten, trainieren oder versorgen soll.

Sondern etwas, das Raum lässt für das eigene Pferd und den eigenen Alltag.

Ein Tagebuch, das mehr kann als Erinnerungen sammeln

Das Spannende an einem Pferdetagebuch ist, dass es zwei Dinge miteinander verbindet:

Erinnerung und Beobachtung.

Natürlich kann ich festhalten, was an einem Tag besonders schön war.

Aber ich kann auch Dinge notieren wie:

  • Wetter und Temperatur
  • Weidezeit
  • Fütterung
  • Bewegung
  • Stimmung
  • Hauttemperatur
  • Auffälligkeiten
  • Medikamente oder Zusatzfutter
  • besondere Ereignisse

Und plötzlich lässt sich nach einigen Tagen oder Wochen zurückblättern.

Gab es einen Zusammenhang mit dem Wetter?

Hat sich mein Pferd bei bestimmten Temperaturen wohler gefühlt?

Hat sich etwas nach einer Futterumstellung verändert?

Wann begann eine Auffälligkeit eigentlich genau?

Und genauso wichtig:

Wann ging es meinem Pferd besonders gut?

Genau das habe ich selbst gerade erlebt

Ich benutze mein eigenes Pferdetagebuch inzwischen seit mehreren Wochen und habe bereits einige Dinge entdeckt, die mir ohne tägliche Dokumentation wahrscheinlich weniger bewusst aufgefallen wären.

Zum Beispiel, wie unterschiedlich mein Pferd auf verschiedene Sommertemperaturen reagiert.

30 Grad mit leichtem Wind können sich völlig anders anfühlen als 36 Grad.

Und die extrem heißen Tage mit fast 40 Grad haben wiederum ganz andere Auswirkungen auf Bewegung, Weidezeit und Tagesgestaltung.

Gleichzeitig habe ich festgestellt, dass die Gelenke meines Pferdes in dieser langen warmen und trockenen Wetterphase ausgesprochen unauffällig sind.

Das ist zunächst einmal einfach eine Beobachtung.

Aber genau dafür liebe ich dieses Tagebuch inzwischen:

Ich muss mich nicht erinnern. Ich kann nachsehen.

Ein schönes Geschenk für viele Anlässe

Ein Pferdetagebuch eignet sich deshalb wunderbar als Geschenk:

zum Geburtstag,
zu Weihnachten,
zum ersten eigenen Pferd,
zum neuen Pflegepferd,
für die Reitbeteiligung,
zum Beginn einer besonderen gemeinsamen Zeit
oder einfach als liebevolle Überraschung für einen Pferdemenschen.

Gerade die gebundene Ausgabe fühlt sich für mich dabei besonders schön an.

Das Hardcover wirkt wertig, stabil und eher wie ein Erinnerungsbuch, das man später gerne wieder aus dem Regal nimmt.

Das Softcover dagegen ist leicht und praktisch und eignet sich wunderbar als täglicher Begleiter.

Vielleicht braucht es gar nicht noch mehr Pferdesachen

Vielleicht braucht ein Pferdemensch nicht noch ein weiteres Accessoire.

Vielleicht braucht er etwas, das hilft, die Zeit mit seinem Pferd festzuhalten.

Etwas, das nach 99 Tagen voller Notizen, kleiner Beobachtungen und gemeinsamer Momente plötzlich zu etwas ganz Persönlichem geworden ist.

Und vielleicht ist genau das eines der schönsten Geschenke überhaupt:

Zeit, die nicht einfach vorbeigeht, sondern sichtbar bleibt. Und nächstes Jahr kannst Du nachschauen, z.B. was dieses Jahr bei dem Wetter über 30 Grad war. Hat sich etwas verändert? Bei dir? Bei deinem Pferd?

FeenTiers Pferde-Tagebuch
„Zwischen Herzschlag & Hufschlag“

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